Praxisleitfaden · HeroIT

Business Continuity: wissen, was bei einem Ausfall passiert

Ein Continuity-Plan ist kein Dokument für die Ablage. Er legt vorab fest, welche Personen, Systeme und Maßnahmen bei einer schweren Störung zuerst gebraucht werden.

01

Mit Geschäftsauswirkungen beginnen

Technik folgt den betrieblichen Prioritäten.

  • Kritische Prozesse und Verantwortliche bestimmen
  • RTO und RPO für wesentliche Dienste definieren
  • Abhängigkeiten von Personen, Dienstleistern, Standorten und Daten erfassen

02

Einen ausführbaren Plan bauen

Jedes kritische Szenario braucht Verantwortung und Eskalation.

  • Kontakte und Entscheidungsbefugnisse
  • Reihenfolge der Wiederherstellung und Ersatzverfahren
  • Interne und externe Kommunikationswege

03

Den Plan üben

Ein ungetesteter Plan ist eine Annahme, kein Nachweis.

  • Tabletop-Übungen für Rollen und Entscheidungen
  • Kontrollierte Restore-Tests kritischer Systeme
  • Zeiten, Lücken und konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentieren

FAQ

Häufige Fragen

Ist Business Continuity dasselbe wie Disaster Recovery?

Nein. Disaster Recovery konzentriert sich vor allem auf IT-Wiederherstellung; Business Continuity auf die Fortführung kritischer Geschäftsaktivitäten.

Brauchen wir RTO und RPO?

Ja, wenn Wiederherstellungszeit und tolerierbarer Datenverlust Betrieb und Recovery-Investitionen beeinflussen.

Reicht es, den Plan einmal zu schreiben?

Nein. Nach wesentlichen Änderungen und durch regelmäßige Übungen sollte er aktualisiert werden.

Soll aus einem Ausfall ein geübtes Szenario werden?

HeroIT hilft, kritische Dienste, Recovery-Prioritäten und überprüfbare Wiederherstellungsschritte festzulegen.

20-Min.-Erstgespräch